Musikmesse 2010
(Ein Messebummel mit Manfred Sautter)

Auch 2010 hat sich Manfred Sautter auf den Weg nach Frankfurt gemacht und die Musikmesse besucht. Freundlicherweise lässt uns auch in diesem Jahr der Musiker an seinem Besuch teilhaben. Ich wünsche viel Spaß damit! (Webmaster)

 

Ketron stellte neu das 5-Oktaven-Audya 5 vor, sowie der Expander Audya 4.


Ketron ist der einzige Hersteller, der noch eine DEMO-Kabine hat, in der die Produkte meisterhaft von Manni Pichler präsentiert wurden.

Korg stellte u.a. den neuen Multiplayer MP 10 PRO vor, ein Media-Player mit Soundmodul und Vocal-Harmonizer.

Von der internen 120 GB großen Festplatte und von externen USB-Speichermedien lassen sich Formate wie MIDI, MP3, Karaoke und andere abspielen und enthaltene Texte über Video-out auf einem externen Bildschirm darstellen.

Das integrierte Vocal-Harmonizer-Modul stammt von TC-Helicon. Der Listenpreis soll um die 2.000 EUR liegen.

Ansonsten konnte man bei Korg (die leider in Halle 3 etwas abgelegen waren von den anderen Key-Herstellern) hauptsächlich die Neuheiten aus der Synth-Abteilung hören, die wie immer super von Andreas Gundlach vorgeführt wurden.

Die Entertainer-Keys wurden dieses Jahr nicht aktiv beworben, daher hatte Entertainer Jürgen Sartorius auch „nur“ eine beratende Funktion am Messestand – sehr sehr schade.

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Roland kommt mit einem kleinen Vocal-Modul VP-7 auf den Markt, sehr kompakt, aber doch wieder ein Kistchen mehr zum irgendwo hinstellen und verkabeln. Warum sie dieses Ding nicht einfach in ein Prelude einbauen und dieses dafür etwas teurer machen, versteht kein Mensch.

Michael Bixler hat das Teil zusammen mit dem Prelude vorgeführt, allein das spielerische Können und der Gesang von Michael Bixler hat überzeugt, die Roland-Hardware weniger.


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Bei Yamaha ist mir nichts Neues aufgefallen, die Tyros-Vorführungen durch Michel Voncken und Clavinova-Reihe durch Peter Baartmans wurden wie jedes Jahr professionell dargeboten.


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Die Key-Palette von Nord wurde wie jedes Jahr spielerisch perfekt, jedoch mehr oder weniger lustlos von Bernd Wurzenrainer mit einer mächtigen PA vorgeführt. Für mich sieht Rainer jedes Jahr unglücklicher aus, aber er ist nun mal nicht der Entertainer, und die Instrumente geben außer Orgel- und Synthsounds auch nichts her, sehr gute Sounds, aber für wen?


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Farfisa ist wieder da, allerdings hat das offensichtlich nicht wirklich jemand interessiert.


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Auch auf dem Solton-Stand www.solton-acoustic.de sieht man, dass es schwer ist, Aufmerksamkeit zu erlangen, wenn man einmal weg war.
Das neue Twin-array ist halt eines unter vielen, jeder hat langsam Linienstrahler im Programm.


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Barth Acoustic Systems (www.barth-acoustic.com) ist nunmehr seit ca. 4 Jahren am Markt und hat sich ein ansehnliches Produktprogramm geschaffen, von der Festinstallation über stagetaugliche Linienstrahler bis zum klassichen Satellitensystem. GF Helmut Barth ist Mitbegründer von Fohhn-Audio und war bis zur Neugründung seiner eigenen Firma Chefentwickler und technischer Geschäftsführer bei Fohhn. Die Firma Barth ist wie Fohhn im schwäbischen Nürtingen ansässig, ca. 500m von Fohhn entfernt.

Offensichtlich geht es hier zurück zu den Wurzeln. Nachdem bei fast jedem PA-Hersteller DSP-Technik beworben wird, weist man bei Barth als Vorteil darauf hin, keine DSP und andere klangverfälschende Komponenten zu verbauen.
Ich denke das wird eine mächtige Konkurrenz zu Fohhn, qualitätsmäßig nicht schlechter und zu einem wesentlich geringeren Preis.


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Der renomierte Hersteller KS-Audio hat auch wieder eine tragbare Satelliten-Anlage im Programm, ein aktiver Subwoofer CPD B mit 2x10“ und das passende Topteil CPD 08. Exzellenter Sound und sauschwer wie immer.


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Dynacord erweitert die erfolgreiche D-Lite 1000 um ein aktives System, d.h. im Sub PS112 befindet sich nur noch die 400-Watt-Endstufe für den Sub, die passiven Topteile D8 wurden aktiv mit der logischen Bezeichnung D8 A.





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HK Audio zeigt als absolute Neuheit die „elements“ – eine modulare Säulen-PA mit beachtlicher Flexiblität.

Die einzelnen Bausteine bestehen aus
- einem aktiven 10“-Subwoofer E-110 Sub A mit einer Leistung von 600 Watt RMS
- einen passiven Bass E-110 Sub
- den Topteilen E-435 mit 4 übereinander angeordneten 3,5“ Breitbandlautsprecher
- das Amp-Modul EA-600 im Gehäusedesign der Topteile
- den Distanzstangen EP-1 inkl. Standfuß EF-45

Die Besonderheit des Systems, es kann nach Lust und Laune kombiniert werden, ohne dass Verbindungskabel erforderlich sind. Die Steckverbindungen a la 6,3mm-Klinkenstecker machen einen robusten Eindruck, Kabel sind nur für das Signal vom Mixer und Netzkabel zum Amp erforderlich.

Die Topteile erscheinen in dezent schöner Optik, lediglich die Front der Subwoofer scheint irgendwie nicht ins Bild zu passen.
Die Distanzstange kann man sowohl in den liegenden als auch hochkant stehenden Subwoofer einstecken, wobei das System mit stehendem Sub nicht gerade stabil steht.

Und wie klingt die handliche Anlage? Sehr fein und hoch auflösend in den Mitten, der Bass kommt unheimlich druckvoll für die kompakten Ausmaße des Subwoofers.

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Die Edelmarke NOVA www.novacoustic.de aus dem Hause Craaft Audio kommt mit der kleinen i.Nova daher, eine kleine Satellitenanlage mit einem aktiven Sub IN-88, die Bezeichnung verrät die Bestückung 2x8“. Ein stattliches Gewicht von 24kg traut man dem flachen „Tieftöner“ allerdings nicht zu. Das Top IN-4 ist eine Säule mit 4x3“. Neben Fohhn hat die NOVA die beste Optik, sieht sehr wertig aus.


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K&M stellt einen neuen und stabilen Keyboardtisch OMEGA vor,
der sehr flexibel einstellbar ist.

 Die beidseitigen Rast-Klemmschrauben ermöglichen eine einfache und feine Höhenverstellung, die Auflagearme können individuell in Breite und Tiefe eingestellt werden.
Zum Transport können die Füße um 90° gedreht werden,
sodass ein sehr flaches Packmaß erreicht wird.

Optisch natürlich nicht gerade der Brüller, aber praktisch.

 

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Ultimate

Neben dem zu mächtigen APEX AX-90 wurde der Klassiker AX-48 etwas redesignt, die Dreieckssäule ist jetzt vorne halbrund, allerdings musste der praktische Klappgriff einem festen Tragegriff weichen, sieht nicht gerade schön aus.
 

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Dann gab es natürlich auch jede Menge neuartiger Instrumente wie z.B. bei eigenlabs,
die kann man spielen durch greifen oder blasen.

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Ansonsten spielten an jeder Ecke unzählige Musikgruppen, die immer wieder zum Verweilen einluden. Allein die Musikdarbietungen sind das Eintrittsgeld wert. Wieder mal eine runde Sache.

März 2010 / Manfred Sautter

 

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