Musikmesse 2010
(Ein Messebummel mit Ralf Skrabs)

Hallo Leser! Freut mich, dass Du hier hin gefunden hast und Interesse über einen Messebummel auf der Musikmesse 2010 in Frankfurt besteht.

Nachdem ich 2009 den Messebesuch ausgelassen hatte, freute ich mich schon auf 2010, um mal wieder live und in Farbe die Neuigkeiten in der Entertainer-Branche bezüglich Hard- und Software anzuschauen. Mit Ankündigungen haben sich die Hersteller ja ziemlich zurück gehalten, so dass man doch Neugierig wurde, was es Neues auf dem Markt gibt.

Eines Vorweg: So viel Neues gab es dann auch nicht...  ;-)  Etliche Händler und Hersteller haben auf Grund der exorbitanten Standmieten ihre Stände erheblich verkleinert, oder sind sogar gar nicht auf der Messe erschienen. Des weiteren sind schon vor der Messe einige Hersteller in Insolvenz (WERSI) oder ganz Pleite gegangen. Und so ist die Auswahl an Neuigkeiten doch sehr überschaubar...

Fangen wir mit dem interessantesten für Alleinunterhalter an, den Keyboards. Und gerade hier gab es eine Überraschung! KETRON stellte eine kleinere Version und einen Expander der AUDYA-Familie vor!


Audya5 mit 61 Tasten


Audya4 Expander

Alle Funktionen des Flaggschiffes sollen in den kleineren Versionen enthalten sein. Es gibt ja viele Keyboarder, die keine 76er Tastatur brauchen und denen die "große" Audya eben zu sperrig ist. Hier hat Ketron reagiert und 2 weitere Modelle auf den Markt gebracht. Ob es sich vom Preis her rentiert, wird man gegen Ende des Jahres erfahren.

Der Expander Audya4 soll die ideale Begleitband für Akkordeonisten sein. Und auf passender Höhe auf einem Ständer montiert, hat man das auch ausgiebig vorgeführt. Aber auch als Erweiterung seines Equipments ist das Teil ideal. Bekannter weise spielt es ja auch MP3, WAV, MID, Styles uvm ab. Ketron war übrigens der einzige Hersteller, der noch eine Vorführkabine für ihr Equipment hatte! Die anderen Produzenten bevorzugten eine Vorführung im Aussenbereich mit Kopfhörern. Selbst Yamaha, wieder mit eigener Halle, hatte keine Kabine mehr! Reine Geschmacksache, was man bevorzugt... Ich sitze lieber gemütlich in einem Raum und lasse mir die Keys unter realen Bedingungen zeigen. Kopfhörer sind zwar vom Klang direkter, aber man ist abgekapselt. Naja, die Hersteller werden wohl wissen, was sie tun.

Klang und Ausstattung ist natürlich der bekannten Audya entliehen. Alle Taster und Regler sind, soweit ich das beurteilen kann, die gleichen. Nur eben die Platzierung musste natürlich anders aufgeteilt werden. Außerdem wurde direkt das neue OS4.0 vorgestellt, was auch für die AUDYA zum kostenlosen Download bereit stehen soll. Der Interessent wird sich demnächst auf der Ketron-Homepage alle Neuigkeiten durchlesen können. Bis dato (März 2010) waren die Daten auf der deutschen Seite aber noch nicht aktualisiert. Es sollte ja auch eine Überraschung sein...

Bei Roland konnte man denken, dass sie sich aus dem Arranger-Keyboardgeschäft langsam verabschieden wollen. Dass die Produktion des E80 und G70 mittlerweile eingestellt ist, dürfte bekannt sein. So präsentierten sie in dieser Richtung nur das PRELUDE und GW8 mit neuer Software. Doch hier handelt es sich immer noch um Mittelklasse-Keyboards, die kaum mit den Topmodellen der anderen Hersteller verglichen werden können. Der Sound und die Features sind eigentlich hinlänglich bekannt und reißen ambitionierte Keyboarder kaum vom Hocker.

Die Vorführungen von Ralf Schink sind natürlich über jeden Zweifel erhaben. Ein Top-Keyboarder, der im Publikumsbereich einige Präsentationen durchführte. Oft unterstützt durch eine hübsche Keyboarderin/Sängerin, die den neuen tragbaren Synthesizer Lucina AX09 zu Hilfe nahm.

Natürlich wurde auch der VP7 Vocal-Prozessor bei der Präsentation genutzt. Doch mir persönlich sagt der Vocalist von Roland überhaupt nicht zu. Doch das ist natürlich auch Geschmacksache, was man gewohnter weise hört. Er ist eben klanglich anders, als TC-Helicon oder der Yamaha-Vocalist... Sollte man vorher unbedingt selber antesten, bevor man ihn kauft.

Wenn es die gleiche Hardware wie beim G70 ist, wundert es mich kaum. Kommt mir jedenfalls so vor.

Nicht nur bei Roland ist es üblich, vorhandene Hardware auch in verschiedenen Keyboard einzubauen. Bekanntermaßen sind die Soundboards der Soundcanvas auch oft in den Arrangerkeyboards der entsprechenden Stufe gelandet.

So ist der Grundsound von GW8 und Prelude irgendwie bekannt... Kommt mir jedenfalls so vor. Und auch die Styles kommen mir (leider) sehr bekannt vor. So wurden einige E80-Styles in die Prelude übernommen und viele "alte" Styles, leicht abgewandelt (vielleicht noch aus der E20 Ära...?) findet man in allen aktuellen Keys.

Das habe ich leider immer bemängelt. Sehen die nicht, was andere Hersteller machen? Aber sicher wird es viele User geben, die auch auf diese Styles und Sounds stehen, zumal der Preis auch relativ gering ist. Die kosten ja auch nicht mal eben 3000-4000 Euro.

Frank Fehse stellte an anderer Stelle das Prelude als Soloinstrument vor. Er bot einen umfassenden Querschnitt aus vielen Musikstilen. Und hier zeigte sich auch der Nachteil der offenen Vorführungen: Kaum ein Zuhörer fand sich ein, um sich einen Kopfhörer zu schnappen. Vielleicht war es nur zu meinem Besuch so, man weis es nicht. Michael Bixler, bekannter Keyboarder, ist ja jetzt auch bei Roland tätig. Und ich habe mir sagen lassen, dass er sehr kurzweilige Präsentationen veranstaltete. Er zeigte mit dem VIMA JM8, wie man auch ohne Keyboard die Leute unterhalten kann. Die neue Entertainment Station für Karaoke-Partys oder eigene Auftritte. Ein multimedialer Audio-, Foto- und Videoprozessor mit MP3, WAV und Midi - sogar mit Vocalist. Zeitlich habe ich es leider nicht geschafft, einer Vorführung beizuwohnen. Aber vielleicht haben wir bei uns demnächst eine Präsentation.

Weiter ging es dann noch KORG. Nachdem ich endlich den Stand gefunden hatte, durfte ich danach erst mal die Arranger-Keyboards suchen.

Jürgen Satorius war fleißig und hat "sein Baby", den Musikanten PA500 überarbeitet! Etliche Styles und Registrationen wurden hinzugefügt, die optimal für den deutschen Markt sind. Ob volkstümlich mit Oberkrainern oder Schlager für alle aktuellen Hits - hier hat sich Jürgen richtig ins Zeug gelegt.

Er ist ja auch nicht unbedarft und unerfahren im erstellen von Styles, wie man weis. Eine Top-Arbeit von einem Top-Musiker!

Wer hauptsächlich im deutschsprachigen Raum musiziert und die Gäste mit Schlagern und volkstümlichen Hits unterhalten möchte, kommt kaum um ein Antesten des Musikanten vorbei. Die Sounds sind über jeden Zweifel erhaben und natürlich ebenfalls optimiert. Außerdem wurde der offizielle Preis des PA500 um knapp 20% reduziert! So kann man ihn schon für knapp 1000,- Euro erhalten, was dann auch als Zweitgerät sehr interessant ist!

Direkte Vorführungen bei den Arranger-Keyboard gab es aber nicht. Jürgen und Andreas Gundlach standen aber Rede und Antwort, falls man Fragen zu PA2Xpro oder anderen Keys hatte.

Hauptaugenmerk wurde auf die neuen Synthesizer und Erweiterungen gesetzt. Hier gab es dann auch eine Bühne, wo die KORG microSTATION und der PS60 (kein Arranger-Key) vorgeführt wurden. Außerdem präsentierten sie einen Mediaplayer MP10pro, der über zwei Spuren MP3, WAV und Midis abspielen kann. Auch hier mit Vocalist, um mit nur einem Gerät seinen Gesang präsentieren zu können. Vom Prizip her dem Roland ähnlich - vielleicht auch die Antwort KORGs auf das/die VIMA?

Weiter ging es in die Boxenabteilung. Und auch hier: Leider keine optimalen Hörmöglichkeiten! Und gerade das sollte bei Boxen doch Usus sein, diese live hören zu können! Das enttäuschte mich doch sehr. Was soll eine tolle Optik, wenn der Sound nicht stimmt? Und leider hat ja nicht jeder Händler jede Anlage im Laden. Und eine "Testbestellung" und späteres zurücksenden ist für Interessent, wie auch Händler, mehr als unbefriedigend. Der Interessent hat die Arbeit mit dem Versand und der Händler die Kosten an der Backe. Ich weis nicht, wie viele Rücksendungen z.B. Thomann täglich hat - das geht sicher in die Tausender, was Thomann monatlich an unnützen Versandkosten hat!

Ich finde es eine Unart, zumal ich ja teilweise auch betroffen bin. Aber was soll der Interessent auch machen? Jedes mal zum Hersteller fahren, sei es noch so weit? Unrealistisch. Und dann wird auf Messen auch nicht vorgeführt. Und wenn, sind die Security-Leute ständig mit ihren Messgeräten unterwegs, um die Lautstärke zu kontrollieren. Überall durften 70dB nicht überschritten werden. Ist ja verständlich - aber wozu gibt es Vorführboxen? Doch weit und breit kaum etwas zu sehen... So musste man sich mit der Optik und leisem Klang zufrieden geben.

Bei Yamaha konnte ich für mich nichts Neues finden. PSR910, Tyros3 und Motif-Synthie kennt man bereits. Die kleineren, neuen Keyboards sind für mich nicht interessant. Aber vom Zeitplan her müsste der Tyros4 schon in den Startlöchern stehen. Mal sehen, ob im Herbst/Winter 2010 wieder ein neues Modell auf dem Markt kommt. Ich bin mal gespannt. Technisch ist der Tyros3 jedenfalls top und benötigt kaum einen Nachfolger. Vielleicht macht Yamaha auch mal ne Pause zwischendurch.

Bei HK fand man natürlich das bekannte Programm der LUCAS-Familie. Alle Boxen der tausendfach verkauften Systeme waren präsent. Doch am interessantesten war natürlich die Neuigkeit des Systems Elements!

Ein modulares System, ähnlich der BOSE L1 mit Subwoofer und Linienstrahlern. Hier kann man individuell sein System zusammen stellen. Ob mit einem aktiven Subwoofer und Standfuß mit monophonem Linienstrahler, oder als komplexes Stereosystem.

Klein anfangen und entsprechend ausbauen - das ist der Wusch vieler Musiker, die in verschiedenen Lokalitäten auftreten.

Mischpult-Siggi (Siegfried Schöbel aus Bayern) hat uns ja schon mit einem umfassenden Test im Internet "beglückt", da war das System noch gar nicht spruchreif. Und auf der Messe konnte man ihn persönlich kennen lernen und mit Fragen löchern.

Was mir schon mal gefiel, war die Größe des Subs, der mit einem 10" Lautsprecher ausgestattet ist. Das dürfte für viele Veranstaltungen schon ausreichend sein. Den 600 Watt Aktiv-Sub kann man mit einem passiven Bruder und 2 Topteile kombinieren, was wohl die Standartausführung sein wird.

Zusätzlich kann man noch weitere Topteile in Verbindung mit einem Poweramp in Form der Topteile anschließen! Die Amps passen sich optimal an die Optik der Anlage an. Kein externer Kasten oder Rack mit zusätzlichen Amps. Auf einem Ständfuß könnte man z.B. einen Amp, sowie 2 Subs montieren. Und das sieht auch noch gut aus.

Weiterer Ausbau ohne weiteres möglich.

Nur eben schade, dass man das nicht live hören konnte, was die Boxen optisch versprechen.

Preis und Verfügbarkeit ab Mai bei deinem Händler um die Ecke. Vielleicht steht so ein Teil ja dann auch in seinem Laden, um es sich mal anzuhören. Sicherlich werden aber auch etliche Tests in diversen Fachpublikationen erscheinen um sich vorab ein Bild zu machen.

Natürlich war die Auswahl an Boxen enorm. Aber man kann natürlich nicht alles sehen und näher betrachten. Der Messebesuch dauerte bei mir ja "nur" einen Tag, so dass viele Hersteller nur beim vorbeigehen wahrgenommen wurden. So fiel mir aber im vorbeigehen eine Box besonders auf: Die Seeburg


Einzelanlage mit Subwoofer

Optionales angepasstes Case.

Diverse Kombinationen

Die Linienstrahler fallen wegen ihrer Größe direkt ins Auge! Mit 16 oder 24 1" Zoll Hochtorntreibern und 4 oder 6 6,5" Mitteltönern (je nach Modell) fällt sie doch sehr auf. Dazu ein knackiger Subwoofer, der auch richtig Power machen kann.

Die Boxen gibt es in Aktiver und Passiver Ausstattung, um auch schwierigste Räume beschallen zu können. Durch die aktiven Elemente ist die Anlage natürlich bequem erweiterbar - wenn der Geldbeutel es zulässt! Denn billig ist Seeburg bekanntermaßen nicht. So kostet die "kleine" GL16 mit 450 Watt Passiv schon rund 1790,- Euro laut Prospekt. Aber die Qualität von Seeburg ist legendär. Nur schade, dass man auch hier nichts hören konnte.

Dann ging es für mich weiter zu professional Hardware, welches ich nur kurz angeschnitten habe. Aber auch hier fehlten wieder viele Anbieter, da Heute immer mehr von der Hardware zur Software gewechselt wird. Faszinierend sind für mich immer die tollen Mischpulte, die auch mit Software gefüttert werden können. So sind Updates preisgünstiger zu bewerkstelligen. Mal eben einen neuen Compressor? Kein Problem. Einen Kanalzug optimieren oder gar updaten? Einfach online, ohne neue Hardware zu kaufen!


Lap-on-Top-Kombination

Die großen Mischer werden elektronisch immer komplexer und steuern nicht nur aktuelle externe Sequenzer-Software, sondern haben selber etliche Software eingebaut. Berührungsempfindliche Bildschirme überall und je nach Bedarf den passenden Effekt auf dem Bildschirm. Da geht das Herz der Studiospezialisten auf! Für uns Normalanwender eine fremde Welt, aber überaus interessant. Es sieht eh viel komplizierter aus, als es ist, da sich die Kanalzüge ja wiederholen. Aber haptisch ist es immer schöner, echte Fader zu fahren, als mit der Maus auf dem Bildschirm zu arbeiten.

Software gab es 2010 nicht viel Neues. Native Instruments (Sampler Kontakt, Softsynthie FM8, Samples u.v.m.) habe ich vergeblich gesucht und auch Propellerhead (Reason) konnte ich einfach nicht finden. Aber das kann auch mein Unvermögen sein. Gerade wegen der wenigen Aussteller wurden viele Branchen zusammengewürfelt. Ich fand es in diesem Jahr besonders unübersichtlich, da viele Hallen mit Genremixen belegt waren. Keyboards fand man z.B. in Halle 3.0, 3.1, 5.0 und in der Yamaha-Halle, um nur mal das Chaos zu beschreiben... Da geht der eine oder andere Anbieter eben mal flöten.

Was mich persönlich am meisten gefreut hat: Steinberg WAVELAB 7 gibt es demnächst auch für den Mac! Nicht nur die PC-Version wurde komplett neu geschrieben. Eine neue Engine und Benutzeroberfläche versprechen wieder ein Top-Programm. Außerdem wurde ein Update für Cubase 5 angekündigt. Die kostenlose Version Cubase 5.5 (Update) kann wohl im 2. Halbjahr von der Homepage runter geladen werden.

Ein Besuch im Lichtbereich war natürlich ebenso Pflicht. Und hier fand man an allen Ecken und Kanten LASER, Lasershows, LED in allen Variationen und diverse Effekte.

Diese Präsentation hat mich besonders begeistert. Aus einem Balken kamen gesteuerte Wassertropfen wie Regen raus. Aber das faszinierende waren die Muster, welches der Regen dem Zuschauer bot!

Ob Kreise, Zahlen, Wörter oder Bilder. Fast alles wurde durch den künstlichen Regen dargestellt. Das war schon beeindruckend, was den Leuten da eingefallen ist. Zuerst dachte ich, die Muster wären auf einer Regenwand projiziert, aber dem war nicht so! Die Muster bestanden selber aus den Tropfen. Echt genial.

Und im Hintergrund wurden Bilder und Lasershows auf Gasetüchern gezeigt. Für uns Entertainer natürlich unerheblich, da viel zu groß. Aber toll, wenn man so etwas mal sieht.

Laser sind ja hinlänglich bekannt. Die gibt es schon seit Jahren und werden immer billiger. Da müssen sich die Hersteller schon etwas einfallen lassen. So wird immer mehr die Kombination aus Echtbildern und Filmen mit 3D-Lasern gezeigt.

Auf Leinwänden läuft ein Film oder ein Standbild, welches dann mit bewegten Laserbildern effektvoll kombiniert wird. Die Bildwiederholung bei den Lasern läßt zwar zu wünschen übrig (ruckelige Bewegung), aber es wird immer besser, was viele Lasershows bewiesen.

Einfacher, aber nicht minder Eindrucksvoll sind die "richtigen" Lasershows mit mehrfarbigen Lasern. Hier kann man heutzutage auch mit relativ wenig Aufwand eine tolle Show machen. Auch für DJs oder Bands schon interessant! Es muss ja nicht gleich die Steuerung per PC/Laptop sein, schon die eingebauten Programme sind sehenswert. Und mit ein bisschen Nebel für die Gäste unvergesslich.

Es sollte aber von den Herstellern öfter darauf hingewiesen werden, dass ab einer bestimmten Laserstärke ein Laserschein gemacht werden muss, wenn man öffentlich damit auftritt! Das wird wohlweislich "vergessen", um nicht abzuschrecken. Der Laserschein ist aber keine große Sache, welches mancher Händler auch anbietet. Es geht sich hauptsächlich um die Sicherheitsbestimmungen, die bei stärkeren Lasern eingehalten werden müssen. Und teuer ist er auch nicht. Und da wäre es für den ein oder anderen DJ oder Beleuchter schon interessant eine Lasershow mit anzubieten.

Auf der Messe traf ich auch auf "DJ Vossi". Ein im Internet bekannter DJ, der einen interessanten Kanal auf YouTube hat. Unter www.youtube.com/user/germanweddingdj findet man etliche Tests von Lichteffekten, sowie Workshops zu DJ-Arbeit oder Lichtaufbau uvm. Wirklich empfehlenswert auch für Musiker, die eine Lichtanlage haben oder brauchen.

Hier macht er gerade ein Interview mit einem Lichtanbieter, welches man in den nächsten Tagen auf seinem Kanal finden wird.

Wer Interesse an einfachen Erklärungen zu Licht, Mixtipps oder anderen Effekten in Deutsch hat, sollte seinen Kanal mal besuchen.

Dann gab es natürlich auch eine große Anzahl an Anbieter, die LEDs nutzen. Mittlerweile gibt es ja kaum noch Lichteffekte ohne die preisgünstigen Leuchtmittel.

Und die Leuchtkraft und Lichtausbeute ist ja auch schon recht gut. Je nach Hersteller sollte man aber darauf achten, welche LEDs verarbeitet wurden! Bei Billiglampen werden auch entsprechend schwache LEDs benutzt. Es kommt nicht immer auf die Größe an, obwohl die schon vieles aussagt. Es gibt eben Unterschiede in der Größe in Millimeter oder in Watt!

Und Neuerdings gibt es auch ansprechende weiße LEDs in Warmweiß, die nicht so unangenehm bläulich leuchten. Wie bei den normalen Lampen, kann man jetzt auch verschiedene Farbtemperaturen erhalten. Je nach Beleuchtungsart schon wichtig.


LED Videowand mit Filmen für Disco und Präsentation.

Und bei LED muss ich natürlich meinen Haus- und Hoflieferanten Multiform besuchen. Den Hersteller kenne ich ja sowieso persönlich, da die bei mir in der Nähe firmieren. Aber ich bin ja nicht jeden Tag dort und freue mich dann über ein Freigetränk...  ;-)

Die MultiBAR gibt es komplett mit Ständer UND Case!

Optional kann jeder DMX-Controller verwendet werden, aber natürlich auch die kompakte Steuereinheit LC300 des Multiform Systems oder der Fußcontroller LC400F. Ein eingebautes Programm ist natürlich auch vorhanden. Sound-to-Light ebenfalls.

Voraussichtlicher Preis mit Case und Ständer um die 500,- Euro.

Und es gab auch etwas Neues!

Exklusiv wurde das MultiBAR ECO LS4195 vorgestellt! Eine T-Bar mit 4 LED-Strahlern in äußerst kompakter Form. Bekanntermaßen, wie alle Multiform-Teile, in Top Qualität und kein China-Billig-Mist.

Ultra flaches Design, welches nicht nur auf der Bühne ein gutes Bild abgibt. Auch äußerst stabil, da kein Plastik, sondern aus Metall. Jeweils 197 60mW LEDs pro Lampe!

Die gewohnt topp Verarbeitung kann man hier sehen. Kein Kabelgewirr, sondern anständig verschraubte Anschlüsse und saubere Verlegung des Lampen-Kabels.

So ein Messebesuch dient ja nicht nur der Information, sondern man trifft auch viele Leute und Kollegen wieder, die man sonst nicht sieht. So trifft der Bayer den Bekannten aus Norddeutschland und der Niedersachse den Ruhrpöttler. Und auch in diesem Jahr freute es mich, dass ich Manfred Sautter wieder mal traf. Ansonsten hat man ja kaum die Möglichkeit, mal eben 450 km zu fahren. Und so trifft man sich ein mal im Jahr in der Mitte...

Der Kollege Rainer Robol gesellte sich dann dazu, welcher auch dieses Foto schoss:

Manfred Sautter und Ralf Skrabs

Es wurde mal wieder etwas gefachsimpelt und Meinungen über den Messebesuch ausgetauscht. Denn Jeder hat natürlich andere Prioritäten, welchen Hersteller er besucht. Und dann gab es noch den ein oder anderen Hinweis, was man noch anschauen solle. Manfred hat ja freundlicher weise den Messebesuch 2009 dokumentiert und hier veröffentlicht. Und auch in diesem Jahr hat er seinen persönlichen Senf dazu geschrieben. Natürlich ist dieser Bericht hier auch zu lesen. Ich wünsche dafür schon mal viel Vergnügen!

 

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