Reden und
Sprüche
zur Hochzeit, Geburtstag, Jubiläum usw.
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Eherezept
Rede oder für die Hochzeitszeitung
Man nehme das Leben von 2 verliebten Menschen,
putze es ganz sauber von Ärger, Hektik, Angst und Sorgen
und zerlege jedes Jahr in 12 Monate und zerkleinere jeden Monat in 30 oder 31 Teile,
so dass der Vorrat ein ganzes Leben lang reicht.
Dann wird jeder Tag einzeln angerichtet, aus 24 Stunden Gottvertrauen und 8 Stunden Arbeit,
man füge 3 Esslöffel Frohsinn und 5 gehäufte Esslöffel Geduld hinzu,
einen Teelöffel Freundlichkeit, ein Körnchen Witz und eine Prise Toleranz.
Am Herd wird das Ganze dann in der Hitze von Schwierigkeiten, Mühsal und
Missverständnissen gegart,
bis der liebliche Duft von Gottes Güte und Vergebung anzeigt,
dass das Mal genießbar geworden ist.
Das fertige Gericht schmücke man noch mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten
und serviere es täglich mit Heiterkeit - und einer guten erquickenden Tasse Milch. und nun:
GUTEN APPETIT !!
Ich bin Rentner
Gedicht für über 60jährige Jubilare o.ä.
Stehe ich am Zebrastreifen,
kann ich manchmal nicht begreifen:
Alles rennt und alles eilt:
Ich bin Rentner, ich hab' Zeit.
Mit der Zeit brauch' ich nicht sparen,
kann sogar ins Ausland fahren,
ist das Ziel auch noch so weit –
ich bin Rentner, hab' ja Zeit.
Frühaufstehn wär' gar zu dumm,
dreh' im Bett mich noch einmal rum,
um Zehne ist es dann soweit:
ich bin ja Rentner, hab' viel Zeit.
Wenn das Fernseh Schönes bietet,
sitze ich wie angenietet,
seh' alles in Gemütlichkeit:
ich bin ja Rentner, hab' viel Zeit.
Fährt mir der Bus auch einmal weg,
bleib' ich stehn am selben Fleck,
bis der nächste steht bereit,
ich bin ja Rentner, hab' viel Zeit.
Wenn Kunden sich am Schalter stauen,
dem Beamten Freizeit klauen,
steh' ich in Gelassenheit:
ich bin ja Rentner, hab' viel Zeit.
Die Umwelt seh' in Ruh' mir an,
was ich früher nicht getan,
platzt auch mancher jetzt vor Neid:
ich bin ja Rentner, hab' viel Zeit.
Hör ich Menschen neidisch sagen,
könnt' ich's auch so gut mal haben,
ich tröste sie in ihrem Leid,
„Wirst auch mal Rentner, hast dann auch Zeit."
So wünsch ich dir von ganzem Herzen,
täglich Glück und keine Schmerzen,
viel Ruhe und Gemütlichkeit
denn du als Rentner – hast' nun Zeit!
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Gedicht zum Geburtstag über 50.
Es ist seltsam mit dem Alter.
Wenn man 13 und noch Kind,
weiß man glasklar, dass das Alter
so um 20 rum beginnt!
Ist man selber 20,
denkt man nicht mehr ganz so steif,
glaubt man jedoch, so um 30
sei man für den Sperrmüll reif!
Dreißiger schon etwas weiser
und vom Lebenskampf geprägt
haben den Beginn des Alters
auf Punkt 40 festgelegt.
Vierziger mit Hang zum Grübeln
sagen - dumpf wie ein Fagott -
50 sei die Altersgrenze
und von da an sei man Schrott!
Doch die _____ er, die Jungen
denken überhaupt nicht dran.
Jung sind alle, die noch lachen,
leben, lieben, weitermachen
Alter fängt mit 100 an!
Eingesandt von Christian Goeder
Gedicht für Oma
Großmutter einst:
Wisst ihr noch wie es damals war,
die Großmutter mit gescheiteltem Haar,
im Lehnstuhl am Fenster, das Strickzeug zur Hand,
Perlon hat man damals noch nicht gekannt.
Im bauschigen Rock, aus wollenem Tuch,
vor ihr lag das Bibelbuch.
Und kamen die Enkel dann müd' von der Straß'
und baten: Ach Großmutter erzähl uns doch was!
Da lachte sie mit zahnlosem Mund,
und tat ihnen die schönsten Märchen kund.
Sie war immer da, war voll warmer Liebe,
man konnte nur wünschen, dass es immer so bliebe.
Ja Großmutter mit dem Häubchen im Haar,
betreute die Kleinen so viele Jahr.
Sie ging niemals aus, an sich dachte sie nicht.
Sie kannte nur eins und das war ihr Pflicht.
Wer solch ein Großmutter besessen
ich denke, der wird sie niemals vergessen.
Ich hatte so eine, o welches Glück!
Denke noch oft voll Sehnsucht an sie zurück.
Ja damals, da war noch die gute alte Zeit!
Wie liegt sie so fern, wie liegt sie so weit!
Omi von heute:
Und wie ist die Großmutter der heutigen Zeit?
Sie ist eine OMI geworden heut.
Das Haar trägt sie nur dauergewellt,
ist des Öfteren zum Frisör bestellt.
Ein keckes Hütchen trägt sie heute auf dem Haupt,
ja ja, wer hätte das geglaubt.
Den Rock, je nach Mode kurz oder lang,
wovor wäre unserem Omchen bang?
Sie sitzt nicht im Lehnstuhl oder ruht sich da aus,
O nein, unsre Omi ist selten zu Haus.
Sie hat einen Kaffeekranz, manchmal auch zwei
der ginge ja ohne sie gar nicht vorbei.
Sie reist nicht nur in der Sommerzeit,
nein, auch im Winter, wenn es schneit.
Sie macht ihre Reisen per Bus oder Bahn
und zwar keine kurzen - nein, soweit sie nur kann.
Der Schwarzwald hat heute nicht mehr viel Reiz
heut fährt sie nach Spanien oder in die Schweiz
Nach Mallorca oder die Kanaren ans Meer
Ohne Flugzeug geht da gar nichts mehr.
In Omas Mund fehlt kein einziger Zahn,
weil heute der Zahnarzt alles machen kann.
Sie fährt mit dem Auto, o welche Wonne
mit der ganzen Familie, bei Regen und Sonne.
Den Führerschein machen war ein Kinderspiel
ja unserer Oma ist nichts zuviel.
Sie geht zum Schwimmen, zum Skilauf, zum Kegeln,
jeden Sommer an die Nordsee 2 Wochen Segeln.
Doch sind die Omis heute auch ziemlich modern
so werden wir uns doch nicht beschwern:
Sie sorgen auch heute ganz toll für die Lieben
denn ihr gutes Herz ist das Gleiche geblieben.
Gott mag sie uns erhalten, noch lange Zeit,
die Omi, die Liebe und ihre Jugendlichkeit!
Eingesandt von Christian Goeder
Das Gedicht zum Geschenkkorb
(hierzu einen entsprechenden
Geschenkkorb vorbereiten)
Wie ein Ruf aus Donnerhall
schallt es um den Erdenball
............. feiert heut
den _____________, was für eine große Freud.
Die ganze Welt hat nachgedacht
wie man dir eine Freude macht.
Australien sowie Afrika,
Nord- und Südamerika,
Europa, Asien und so weiter
alle spendeten froh und heiter.
Das erste schöne Festpräsent
Kommt vom schwarzen Kontinent
Man schickt von dort mit liebem Gruß
Diese echte Kokosnuss.
Die Schweiz überlegte kreuz und quer,
'ne Volksabstimmung musste her.
Was kam heraus, viel ist's nicht gerade:
Eine ganze Tafel Schokolade.
Schweden, fern im hohen Norden,
ist auch aufmerksam geworden.
Es bittet dich deshalb zu Tisch
mit einer Dose edlem Fisch.
Spanien, von der Sonne viel beschienen,
beteiligt sich mit Clementinen.
Auch Ägypten wollt' nicht ruhn
und irgendetwas für dich tun.
Darauf brachte man zum Postversand:
Eine Packung Wüstensand.
Brasilien, feiernd seinen Karneval
lässt dich grüßen tausendmal,
Es wünscht dir Glück auf allen Wegen
mit diesem prachtvollen Konfettiregen.
Sogar die frühere DDR,
wo das Leben war besonders schwer,
schickte ein Geschenk von Dauer,
und zwar ein Stück Berliner Mauer.
Der Schwarzwald will nicht beiseite stehn
und mit zum Gratulieren gehn.
Damit deine Sicherheit immer gewähret sei,
steuert er diese Landjäger bei.
Bis jetzt bist du noch nicht dort gewesen,
im fernen Osten, bei den Chinesen.
Gleichwohl grüßen auch sie dich heut' heiß
und senden einen Beutel Reis.
Italien, das meist lebt vom Pumpen,
ließ sich dieses Mal nicht lumpen.
Es schenkt dir somit frei und franko
diese Flasche Vino Bianco.
Papst Johannes Paul vom Vatikan,
der leider heut nicht persönlich kommen kann,
sendet dir der Gnade wegen
geweihtes Wasser und einen Segen.
Selbst Frankreich hat dich nicht vergessen.
Hier liebt man ja das gute Essen.
Mit dem Klang der Marseillaise
überreicht es diesen Schimmelkäse.
Auch die Regierung von Australien,
schickt dir Gaben in Naturalien.
Statt Händeschütteln und Glückwunschküssen
lässt man diesen Kiwi grüßen.
Der Ministerpräsident aus dem Polenland
meldet sich auch als Gratulant.
Er schickt zur heutigen Jubelfeier
ein paar frische Hühnereier.
Im fernen wilden Kurdistan
baut man davon 'ne Menge an.
Es ist gut fürs Herz und frischen Atem,
doch möcht ich dazu heut' nicht raten.
Es hilft auch noch bei andern Übeln:
Für dich hier ein paar Knoblauchzwiebeln.
Aus Alaska kam ein langes Fax
und per Luftpost eine Dose Lachs.
Die Holländer, wie uns schien,
sind dir nicht besonders grün.
Warum, das wollten sie und nicht verraten,
sie schickten trotzdem ein Pfund Tomaten.
Keine Sorgen sollst du haben,
das wünschen dir die Donauschwaben.
Sollte es doch mal anders sein,
dann trink ein Glas Tokaierwein.
Deinen Freunden in Österreich
fiel die Wahl auch nicht ganz leicht.
Sie bringen dir statt Sachertorte
Mozartkugeln von der besten Sorte.
Die Stadt .................. gibt bekannt,
dass sie dich zum Ehrenbürger hat ernannt.
Obwohl der Etat wird immer schmaler
überreicht sie dir diesen Ehrentaler.
Dann haben wir uns an Bonn und Berlin gewandt,
an unser einig Vaterland.
Der Kanzler schreibt ganz exklusiv
- hört bitte her -, dir diesen Brief.
Liebes Geburtstagskind, mach nur heiter
auch die nächsten Jahre noch so weiter,
hast du dann die Hundert voll,
komm ich persönlich, Helmut Kohl (?).
Eingesandt von Christian Goeder
Mein persönlicher Favorit !!! man braucht nur eine Tüte Haribo .... die Spannung wächst während des Gedichts und man hat eine Menge Lacher auf seiner Seite ...
Liebes Geburtstagskind
Geburtstag ist ein schönes Fest, wo man sich gratulieren lässt.
Man wünscht das Beste, langes Leben,
Gesundheit und viel Glück auf allen Wegen.
Doch was sind Worte, was sind Wünsche, alles Phrasen alles Tünche.
Schöne Floskeln öd und leer, ich meine ein Geschenk muss her!
So grübelte ich manche Nacht, was für ein Geschenk man macht.
Jedoch trotz aller Grübelei'n, fiel mir doch nichts Gescheites ein.
Ich dachte, so das nicht weitergehen kann, schau dir mal die Geschäfte an,
Überall hin ich rumgelaufen und wollte was Besonderes kaufen.
Ich suchte da straßauf, straßab und klapperte die Geschäfte ab.
Nichts war zu finden, es war ein Graus, schon wollte ich betrübt nach Haus.
Da sah ich etwas vor mir liegen, jawohl das Ding das muss ich kriegen.
Ich quetschte, schob und drückte lange in einer langen Menschenschlange.
Ich ließ nicht locker, ruhte nicht bis ich es endlich hab' gekriegt.
Glückselig fuhr ich dann nach Haus und packte es dort erst mal aus.
In aller Ruhe saß ich dann und schaute mir das Teil mal an.
Es ist nicht groß, doch auch nicht klein, ins Auto ging es auch noch rein.
Das Ding Ist gut zu jedem Magen, auch kann man's in der Tasche tragen.
Man kann es essen, lutschen, kauen, selbst Häuser kann man damit bauen.
Man kann es kneten, man kann es drücken, es bringt gewiss für jeden Entzücken.
Es ist handlich, praktisch und fein, findet bestimmt ein Plätzchen daheim.
Es ist schön bunt, zum Teil auch fleckig, und dabei rund, jedoch auch eckig.
Beim Wandern, Skilauf, selbst beim Tauchen kann man das Ding ganz gut gebrauchen.
Fährst Du im Auto ziemlich weit, vertreibt es Dir bestimmt die Zeit.
Vielseitig ist das Teil nun eben, es eignet sich sogar zum Kleben,
Man kann es stapeln hoch wie breit, gebraucht wird es schon lange Zeit.
Und eines möge man bedenken, an Andre kann man's auch verschenken.
Auch ändert sich von Fall zu Fall, von diesem Teil das Material.
Mal ist es glatt, mal ist es fest, doch auch gekörnt und weich der Rest.
Vielfältig lässt es sich benutzen, nur eignet es sich nicht zum Putzen.
Bevor ich komme nun zum Schluss, dazu Ich noch was sagen muss.
Mal ist es schwarz wie Ebenholz, auch manchmal weiß wie Schnee.
Du kannst mir's glauben, ich hin ganz stolz, wenn ich Dich damit seh'.
Will niemand auf die Folter spannen, sondern ziehe jetzt von dannen.
Hier nimm es nun, sei damit froh, mit einer Tüte Haribo.
Eingesandt von Christian Goeder
Gedicht zum Geburtstag
Das kleine ZIG ist ein Fanal.
Mit ZwanZIG kommt's zum erstenmal.
Du find'st das kleine ZIG recht fein
und möchtest gar noch älter sein.
Mit Dreißig macht es Dir nichts aus.
Du kennst damit dich ja schon aus
und stehest fleißig und geschickt,
bis es zum nächsten Male 'ZIGt'.
Mit VierZIG kommst Du zur Besinnung,
gehörst schon fest zu Deiner Innung
und machst vielleicht in Deinem Glück
auch schon mal einen Blick zurück.
Mit FünfZIG kommt wie Donnerknall
Dir vor das kleine ZIG-Signal.
Du schlägst Dir an die Brust im Gehen
und denkst: Das wolln wir doch mal sehen!
Und gehst und gehst mit festem Blick,
und plötzlich macht es wieder ... ZIG.
Du bist erstaunt, ja fast perplex,
denn diesmal steht davor die Sechs.
Du sollst das Leben weiter lieben,
steht auch vor Deinem ZIG die Sieben!
Dann steht, eh' Du daran gedacht,
das kleine ZIG schon vor der Acht.
Bei guter Gesundheit sollt' es uns freun,
erreichst Du vor dem ZIG die Neun.
Und werden's hundert Jahr - famos! -
Dann bist das ZIG Du wieder los!
Eingesandt von Christian Goeder
Trinksprüche ohne Ende...
Wer glück im Spiel hat hat auch Geld für die Liebe !
Mit ein bißchen "Alkohol" fühlst Du dich wohl.
Wenn Dich eine Dame pudelnackt,so richtig an die Nudel Packt,
wenn Dir also Gutes widerfährt,das ist schon einen Asbach Uralt wert.
Man muß ja nicht gleich besoffen sein,ein kleiner Rausch tut´s auch !
Wenn eine Jungfrau fällt, fällt sie meist auf denn Rücken
Ja, wenn es sein muß, muß es sein.
Ja, wenn er rein muß, muß er rein.
Ja,wenn es sein muß, daß er rein muß,
dann Prost.....
Hopfen und Malz, ab in den Hals.
Haben die Mädels Rotwein in der Blutbahn,sind Sie sexy wie ein Truthahn!
Ich steh nicht auf der Straße, ich sitz im Wirtshaus hier.
Noch drückt mich nicht die Blase,drum trink ich noch ein Bier!
Prost!
Wenn das Fußwerk nicht mehr geht,
und der Seppel nicht mehr steht,
ist´s mit der Liebe auch zu spät.
Lieber einen Bauch vom saufen als einen Buckel von der Arbeit
Wer reitet so spät durch Nacht und Gewitter ?
Es ist Harald Junke, der holt noch´nen Liter!
Ist es im Frühjahr sonnig und warm,
kommen die Verwandten und fressen Dich arm.
Ist es zu Ostern sonnig und heiter,
kommen Sie wieder und fressen weiter !
Und die Moral von der Geschichte:
vergiß beim Einkauf das Hundefutter nicht !
Denn im Falle eines Falles, die Verwandtschaft die frißt alles.
Schwankt der Bauer auf dem Trecker, war der Schnaps mal wieder lecker.
In der Ortschaft "Oberneis", ging meine Schwiegermutter über´s Gleis.
Als da kam ein Zug vorüber;Mensch ,das Luder war schon rüber !
Wer die Bäume hat bewipfelt,
wer die Männer hat bezipfelt,
wer die Frauen hat gespalten,
der soll dieses Bier erhalten.
Pferde die nicht laufen, Männer die nicht saufen,
Frauen die nicht wollen,
DIE SOLL DER TEUFEL HOLEN.
Zieht der Arsch auch Falten,
wir bleiben stets die Alten.
Wir bleiben unseren Trinkspruch treu,
"lustig, scharf und arbeitsscheu"
Aus der Kehle tönt ein dumpfer Schrei:
Schütts nei, Schütts nei !!!
Oh Alkohol du Wundergeist,
mach daß du im Magen bleibst.
Du hast mich scho oft g´nug bschisse
und mich nachts übern Bettrand gschmisse.
Drum sag ich nun mehr eins,
sauf mer noch eins - Prost
Rostig wird des Gleises Schiene
wenn kein Wagen drüber läuft
frostig wird des Mannes Miene
wenn er ab und zu nicht säuft.
Es trinkt der Mensch, es säuft das Pferd,
beim Walter war es umgekehrt!
Und draußen in den dunklen Forst
Erwacht die Gans im Adlerhorst.
Sie sieht sich um und spricht betroffen:
"Mein lieber Schwan war ich besoffen!
Musiker die nicht saufen,Hunde die nicht laufen.
Weiber die nicht wollen, Die soll der Teufel holen.
Nimm du täglich Deinen Tropfen
wird Dein Herz stets freudig klopfen,
wirst im Alter wie der Wein
stets begehrt und heiter sein.
Müde bin ich geh zur Ruh,
decke meinen Bierbauch zu,
Herrgott laß den Kater mein
morgen nicht so grausam sein.
Bitte schenk mir wieder durst,
alles and´re ist mir WURSCHT !
Das schönste auf der Welt,ist ein Mädchen das Stille hält.
Dr. Busse
Mein lieber Dr. Busse, ein bisschen wackeln musse,
denn in unseren schweren Zeiten, muss jeder mitarbeiten.
Im Wald da sitzt ein Auerhahn
Der schaut mich ganz schön sauer an.
Das stört mich nicht,weil ich jetzt penne,
und zwar auf meiner Auerhenne!
Wenn ich des Nachts auf Posten steh,
Land auf Land ab hinüberseh,
Dann denk ich an mein holdes Weib,
Ob nicht auf Ihren schlanken Leib,
ein anderer Mann um Mitternacht
auf meine kosten Kinder macht!
Auf der Alm da kannst du lieben, denn im Herbst wird abgetrieben!
Trink, solang der Becher winkt - freu dich
deiner Tage!
Ob man im Himmel auch noch trinkt - das ist eine Frage!
Habe ich wacker getrunken - sprühe ich Verse wie Funken.
Doch wenn ich trocken sitze - verdorren die Geistesblitze!
Den Stöpsel weg und schenket ein - schenkt ein, daß unser Herz erglühe!
Und wie die Blume am Sonnenschein - so an der Glut des Weins erblühe!
Ein Mädchen und ein Gläschen Wein kurieren alle Not.
Drum wer nicht trinkt und wer nicht küßt, der ist so gut wie tot!
Wer Nüsse schält und sie nicht ißt - bei Jungfrau´n sitzt und sie nicht küßt,
beim Weine weilt und nicht schenkt ein - das muß ein großer Dummkopf sein!
Die ganze Welt erscheint mir nun - in rosaroter Schminke.
Ich könnte niemand Leides tun - ich trinke, trinke, trinke.
Soll dir ein Trunk zur Lust gedeih´n - trink ein Fläschchen zu zwei´n,
doch krampft sich Kummer im Herzen ein - trinke zwei Fläschchen allein!
Wer an der Ahr war und weiß, daß er an der Ahr war,
war nicht an der Ahr.
Der beste Grund zum Trinken ist, daß man den Grund der Flasche sucht.
Zu viel kann man wohl trinken, doch nie trinkt man genug.
Wer eine Alkoholvergiftung vermeiden will, der sollte keinen vergifteten Alkohol
trinken!
Oh du edler Gerstensaft wie stärkst du meine Glieder,
gestern warfst du mich in den Graben,
aber heut sauf ich dich wieder. Prost
rolf.futterknecht@duo-toscana.de
Nach des Tages Müh und Frust
habe ich nun am Abend Durst.
Trink mir dann - so zum Pläsier
erst ein Körnchen - dann ein Bier.
Zwischen Leber und der Milz
passt dann immer noch ein Pils.
Und in meinem stillem Zorn
noch ein Bierchen noch ein Korn.
Die Nieren schreien dann Hurra
der Alkohol ist wieder da.
wieder etwas von Franz
Günther Floß aus Euskirchen
Ein Schnäpschen tut des morgens gut,
desgleichen auch bei Tage.
Des Abends schafft es frohen Mut,
hilft über jede Plage.
Indessen soll der Brantewein
um Mitternacht nicht schädlich sein!
Wer nicht liebt Wein, Weib und andere Fraun,
dem gehört:
Morgens, Mittags und Abends
in die Fresse gehaun!
(Danke an E.Peter)
Das Biergebet
Liebe Gemeinde, lasset uns beten:
Vater Wirt, der du bist in der Schenke,
gesegnet ist dein Faß,
zu uns komme dein Bier,
das du empfangen hast von der Brauerei,
das gelitten hat unter dem Schaukeln
des Bierwagens,
lieget zur Rechten des Schlegels,
des allmächtigen Hahnes,
von dem es laufen wird,
um uns Durstige leben zu lassen.
Ich glaube an das Bier des Wirtes,
an die Gemeinschaft der Kalbshaxen.
Vergib und unsere Schulden,
die wir zu bezahlen haben,
und führe uns nicht in die Versuchung,
nach Hause zu gehen,
sondern erlöse uns von unseren Weibern
und führe sie nach Hause.
Denn mein ist der Durst,
der Rausch und die Seligkeit in Ewigkeit.
P r o s t !!!!
Forsthausgedicht
(dramatisch vortragen!):
Still und einsam liegt das Forsthaus.
Vater und Sohn gehen in den Wald hinaus.
Spät nachts noch klopft' es an das Fenster (3 x ans Mikro klopfen)
Wer glaubte da nicht an Gespenster?
Auf einer Bahre, schlicht aus Holz,
bringt man den Sohn, der Mutter ganzer Stolz!
und gar der Männer zwei,
sie schleppten den armen Alten herbei!
Die Mutter - sie konnte nicht weinen -
nur ihrer Brust entrang sich ein Schrei:
"HERRGOTT, SIND DIE WIEDER BESOFFEN DIE SÄU !" (oder: "...DIE ZWEI", aber
"...DIE SÄU" kommt besser)
Zum Wohl
Gruß
Wolfgang
-Unterhaltung-Tanz-Stimmung-
Rentner werden ist nicht schwer, Rentner sein
dagegen sehr!
Oftmals hört man diese Kunde aus manch Ruheständlers Munde.
Und da ist was Wahres dran, was man nicht bezweifeln kann.
Wer den Ruhestand erreicht, hat es wirklich nicht ganz leicht.
Morgens früh, wer sagt’s denn bloß, geht doch schon der Zirkus los.
Wenn die Ander’n hasten, rennen und du denkst, du kannst jetzt pennen,
Pustekuchen, musst du wissen, du springst doch aus deinen Kissen.
Es ist wirklich wie verhext, täglich bist du wach um sechs.
Schon fällt dir die Firma ein: Wird dort alles richtig sein?
Keiner kann dich mehr was fragen, du spürst Druck in deinem Magen
und es wir dir richtig schlecht, kommt man ohne dich zurecht?
Hast du noch den Kopf voll Sorgen ruft dein Frauchen: „Guten Morgen!
Du kannst rasch auf schnellen Sohlen mal die Frühstücksbrötchen holen.
Auch noch Käse, Wurst und Ei, aber tu ’nen Schritt dabei!“
Kommst du heim, trinkst du Kaffee oder auch Kamillentee.
Nach dem Frühstück denkst du dir: Jetzt hol’ ich mir erst ein Bier
Und schau’ in die Zeitung rein, doch das wird nicht möglich sein,
denn dein Weibchen, sei ganz Ohr, hat was And’res mit dir vor.
„Ich hoff’ sehr,“ sagt sie verschmitzt, „dass du mich jetzt unterstützt,
Hausarbeit macht sehr viel Spaß, sag’ mal, wie gefällt dir das?“
Ohne lange zu überlegen sagst du: „Ja doch, meinetwegen.“
Und schon hast du, hoppla-hopp, im Handumdreh’n ’nen Fulltimejob.
Du fegst Küche und den Keller, spülst die Tassen und die Teller,
wischen und Kartoffeln schälen, am „ERSTEN“ deine Rente zählen,
Schuhe putzen, Teppich saugen, nein, man soll es gar nicht glauben,
wie die Zeit so schnell vergeht, ist es wirklich schon so spät?
Du musst doch noch ganz schnell laufen, um im Dorf was einzukaufen,
auch die lieben Enkelein wollen noch beschäftigt sein.
Und es kommt dir in den Sinn: „Ich komm’ mit der Zeit nicht hin!“
Im Betrieb hast du begeistert alles doch mit links gemeistert,
aber nun als Pensionär wird die Arbeit immer mehr.
Spricht man einen Rentersmann arglos auf der Straße an
und möchte erzählen lang und breit, sagt der: „Sorry, keine Zeit!“
Stumm schaut man ihm hinterdrein, wie kann das nur möglich sein?
Ja, es ist der Weisheit Schluss: Wer nicht mehr zur Arbeit muss,
der braucht, das ist nicht zu ändern, dringend ’nen Terminkalender.
Ohne den, das muss man wissen, ist er gänzlich aufgeschmissen.
Lieber __________, das soll’s nun sein, teil’
die Zeit dir richtig ein
und genieße mit Verstand den wohlverdienten R
U H E S T A N D .
Eingesandt von: Twitee
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Individuelle Reden zum Thema "Ruhestand" und mehr
finden Sie auch bei "RedeGold"
Wir wünschen dir Zeit
Wir wünschen dir nicht alle möglichen Gaben,
wir wünschen dir nur, was die meisten nicht haben:
Wir wünschen dir Zeit, dich zu freuen und zu lachen
und wenn du sie nutzt, kannst du etwas draus machen.
Wir wünschen dir Zeit für dein Tun und dein Denken,
nicht nur für dich selbst, sondern auch zu verschenken.
Wir wünschen dir Zeit – nicht zum Hasten und Rennen,
sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.
Wir wünschen dir Zeit – nicht nur so zum Vertreiben.
Wir wünschen, sie möge dir übrig bleiben.
Als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertrau’n,
anstatt nach der Zeit auf der Uhr zu schau’n.
Wir wünschen dir Zeit, nach den Sternen zu greifen
und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.
Wir wünschen dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.
Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.
Wir wünschen dir Zeit zu dir selber zu finden,
jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.
Wir wünschen dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.
Wir wünschen dir: Zeit zum Leben!
Eingesandt von: Twitee
Wer so alt wird ...
Wer _____ wird, ist selber Schuld!
Man braucht dazu sehr viel Geduld
und guten oder bösen Willen,
sowie unzählig viele Pillen.
Und auch Vertrauen himmelwärts
und schliesslich auch ein gutes Herz.
Was sich so mit dem Alter paart,
sind Mängel sehr verschiedener Art,
die uns die Laune oft verderben,
an jenen wir jedoch nicht sterben.
Der Grundsatz, besser sein als scheinen,
ist gar kein Trost bei steifen Beinen.
Der Rücken schmerzt, das Knie ist steif,
so wird man weiter abbruchreif.
Und dann - zum Teile oder ganz -
schrumpft auch noch die Gehirnsubstanz.
Was man zunächst dadurch empfindet,
dass häufig das Gedächtnis schwindet.
Weshalb man alles fein notiert
auf Zetteln, die man prompt verliert.
Man wird halt dümmer, krummer, stummer;
Was ist dagegen schon zu tun?
Nur leider wird man gegen Kummer
Niemals immun.
Man muss sich täglich neu bewähren,
Wo soll man sich denn noch beschweren?
Man resigniert und übt Geduld ...
Wer _____ wird, ist selber Schuld!
Die Tasse
(Utensilien: Tasse)
Mit Freuden haben wir's vernommen
und sind zu Deinem Ehrentag gekommen,
um mit guten Wünschen und Gläserklingen
mit Dir ein schönes Stündchen zu verbringen.
Doch vorher erhob sich die schwere Frage:
Womit erfreu'n wir Dich an diesem Tage?
Ideen verpufften aus dreierlei Sicht:
Das hast Du schon, das ist zu teuer oder brauchst Du nicht!
Zum Beispiel Fernseher und Tageszeitung, Spülklosett und
Wasserleitung,
Badewanne, Telefon: Das hast Du schon!
Discoplayer, Telespiel, Fahrradpumpe, Besenstiel,
Schönheitspackung für's Gesicht: Das brauchst Du nicht!
Ferienhaus an Spaniens Küste, ein Kamelritt durch die Wüste,
Expedition am Lagerfeuer: Das kriegst Du nicht, das ist zu teuer!
Straßenschuhe, Hosenträger, Gummistiefel, Bettvorleger
‘nen großen Atlas oder Lexikon, das hast Du sicher schon!
Ein Gerät zum Rübenhacken, Luftgewehr und Angelhaken,
Fotoapparat mit Blitz: Das brauchst Du alles nicht!
Ein Mercedes Cabriolet, ein drapiertes Himmelbett,
Hut mit Federschmuck vom Reiher: Das kriegst Du nicht, das ist zu
teuer!
Hängematte, Gartenzwerge, Fahnenmast und Blumenkörbe,
einen Papagei, der spricht: brauchst Du nicht!
Luxusauto mit Chauffeur, eine Kreuzfahrt auf dem Meer,
die Bezahlung Deiner Feier: kommt nicht in Frage, ist zu teuer!
Schränke, Stühle, Tisch und Sessel, Kannen Töpfe, Wasserkessel,
eine Dose für Bonbon: auch das hast Du schon!
Was kann's nur sein, das Dich erfreut und Dich erinnert gern an heut?
Es soll doch brauchbar sein vor allem und Dir möglichst noch
gefallen.
Wir haben lange nachgedacht, was Dir nun eine Freude macht.
Dass die Wahl, die wir getroffen, auch Dein Geschmack ist, will ich
hoffen.
Wir schenken Dir und das ist Klasse zu Deinem Festtag eine große
Tasse.
Bist Du mal krank, tut Dir was weh: dann trinke aus der Tasse Tee.
Hast Du mit der Verdauung Mühe, trink aus der Tasse heiße Brühe.
Bist müd‘ Du und schläfst nicht richtig ein, dann trinke aus der
Tasse Wein.
Und laust Dich dann und wann der Affe, dann trinke aus der Tasse
Kaffee.
Zur Sommerzeit, wenn Durst Dich schafft, dann trinke aus der Tasse
Saft.
Die Mama und der kleine Knilch trinken aus der Tasse Milch.
Wir glauben auch, dass es Dir schmeckt, trinkst Du mal aus der Tasse
Sekt.
Und scheint die Welt Dir grau und fade, mach Dir 'ne heiße
Schokolade.
Und trinkst Du in aller Ruh, dann lies ein schönes Buch dazu.
Und singt im Fernsehen Heino oder Caruso, dann trinke aus dieser
Tasse Ouzo.
Das Enkelkind denkt, mir ist's einerlei, mir schmeckt auch aus Omas
Tasse der Brei.
Tu Erde rein und Samen drauf dann gehen in der Tasse Blumen auf.
Für Krimskrams, Knopf und Band ist diese Tasse auch zur Hand.
Die Sachen zum Schminken und Pflegen kannst Du in die Tasse legen.
Und willst Du Dir paar Groschen sparen, die Tasse hilft sie
aufzubewahren.
Sagt einer zu Dir "dummer Tropf", hau ihm die Tasse über'n Kopf.
Hast Ärger, bist wutentbrannt, dann wirf sie einfach an die Wand.
Kurz um, zu allen Jahreszeiten soll diese Tasse Dich begleiten.
Sie ist speziell für Dich, nicht für diese Masse,
drum schenken wir Dir diese Tasse!
Die Hausbar
Liebe Braut ich muss es Dir an Deinem Ehrentage leider gestehen, Dein
Dir heute Angetrauter ist dem Alkohol ergeben.
Da er das Trinken aber auch in Zukunft nicht lassen wird, habe ich
mir gedacht, Dir von Frau zu Frau ein paar Tipps zu geben.
Also höre gut zu:
Wie wäre es wenn Du in Eurer Wohnung eine Bar aufmachst?
Das würde alles viel bequemer machen. Wenn Dein Mann dann Dein Gast
wird benötigst Du noch nicht einmal eine Konzession.
Als Grundkapital lässt Du Dir von Deinem Mann 180 DM geben.
Für dieses Geld kaufst Du bei ALDI 12 Flaschen Klaren. Eine Flasche
ergibt 30 Gläser. Er bezahlt Dir 1,50 DM je Glas.
Wenn dann - so wie ich ihn kenne - nach 12 Tagen die Flaschen leer
sind, kannst Du 360 DM zur Bank tragen und von den restlichen 180 DM
eine neue Sendung von 12 Flaschen kaufen.
Wenn Dein Mann auf diese Weise 10 Jahre leben sollte, er seinen
Klaren ausschließlich bei Dir trinkt und dann plötzlich tot umfällt,
hast Du ca. 180 000 DM (ohne Zinsen) auf dem Konto.
Also genug, um die Kinder großzuziehen, die Raten für's Haus zu
bezahlen und einen anständigen Mann zu heiraten, bei dem Du vergisst,
das Du je einen Säufer wie ihn zum Mann hattest.
Das Ehestudium
Lieber _______________, ein guter Ehemann muss studiert haben:
1. Theologie - um Gardinenpredigten besser würdigen zu können.
2. Jura - um zu begreifen, dass Frauen immer Recht haben.
3. Medizin - um seine Frau richtig behandeln zu können.
4. Philosophie - um Frauenlogik gründlich zu verstehen.
5. Mathematik - um zu wissen, dass Frauen unberechenbar sind.
6. Geometrie - um jeden Winkel im Herzen seiner Frau entdecken zu
können.
7. Meteorologie - um zu merken, wann Sturm und Gewitter im Anzug
sind.
8. Arithmetik - um zu entdecken, wenn seine Frau ihm ein X für ein U
vormachen will.
9. Management - um zu lernen, dass Angriff die beste Verteidigung
ist.
10. Betriebswirtschaft - um zu verstehen, was mit dem ganzen
Haushaltsgeld passiert.
11. Poesie - um sich aus allen Ungereimtheiten seiner Frau den
richtigen Vers machen zu können.
12. Astronomie - um in ihren Augensternen lesen zu können.
13. Musik - um ihr erforderlichenfalls die Flötentöne beizubringen
und trotzdem das Lob seiner Frau in allen Tönen singen zu können.
Außerdem ist das Wissen um Dissonanz und Harmonie im Eheleben sehr
wichtig. Den Takt muss der Mann besitzen, er muss ihn vor allem auch
angeben können.
Artgerechte Haltung von Männern
Auszug aus dem Bundesgesetzblatt für Deutschland
ausgegeben am _______________ Teil 1. III. Verordnung
Artgerechte Haltung von Männern
Auf Grund des § 32 n Abs. 4 des Artenschutzgesetzes BGBI Nr.
584/1973, in der Fassung des Bundesgesetzes BGBI Nr. 430/1985, wird
im Einvernehmen mit der Bundesministerin für Frauenangelegenheiten
und Verbraucherschutz verordnet:
Artikel 1
Allgemeine Bestimmungen
Sich einen Mann zu halten ist bei weitem nicht mehr so problemlos wie
zu Großmutters Zeiten und es erhebt sich die Frage, ob sich die
Haltung eines Mannes überhaupt noch lohnt.
Ein brauchbares Exemplar sollte mindestens zwei der nachfolgend
genannten Vorraussetzungen erfüllen.
§ 1 Grundlegende Eigenschaften
Abs. 1: Er sollte nützlich sein (handwerkliche Fähigkeiten, fleißig
im Haushalt und im Bett gut zu gebrauchen).
Abs. 2: Er soll herzeigbar sein (d.h. sein Aussehen sollte kein
Mitleid erregen).
Abs. 3: Obige Punkte können außer Acht gelassen werden wenn § 2
zutrifft.
§ 2 Er ist reich!
§ 3 Anschaffung
Gehen Sie bei der Auswahl Ihres Männchens sorgfältig vor und lassen
Sie sich genügend Zeit um sich von seinen tatsächlichen Fähigkeiten
zu überzeugen.
Bedenken Sie, dass das Männchen stets versucht, sich von seiner
besten Seite zu zeigen, danach aber häufig in sein altes
Rollenverhalten zurückfällt. Oft offenbaren sich versteckte und
offensichtliche Mängel erst später.
In der letzten Zeit steigt die Zahl der ausgesetzten Männchen rapide
an. Viele Exemplare streunen orientierungslos herum oder suchen
Zuflucht bei anderen Frauen. Das Vorliegen der Vorraussetzungen gem.
§ 3 sollte daher sorgfältig geprüft werden.
Empfehlenswert ist die Anschaffung eines bereits ausgebildeten Mannes
(siehe auch § 5). So sind zum Beispiel auf dem Second-Hand-Markt
oftmals brauchbare Exemplare zu finden. Sie zeichnen sich meist durch
eine ausgezeichnete Ausbildung und eine genügsame Lebensweise aus.
Aber Vorsicht vor mehrfach gebrauchten Exemplaren. Aufgrund der
vielen Pflegestellen neigen sie zu zeitweiligem Gedächtnisverlust und
können sich dann weder an ihr Heim noch an ihr Frauchen erinnern.
§ 4 Ernährung
Der Mann ist ein Allesfresser. Um Mangelerscheinungen vorzubeugen
sollte man ihm neben dem Dosenfutter ab und zu frisches Gemüse oder
Salat vorsetzen. Alkohol sollte nicht grundsätzlich verboten werden,
da er ihn sich sonst zusammen mit anderen Artgenossen anderweitig
beschafft. Für Süßigkeiten gilt im wesentlichen das Gleiche. Vorsicht
vor Überfütterung! Bedenken Sie, dass ein fetter Mann schnell
unbeweglich wird und damit im Bett und im Haushalt nicht mehr so
leistungsfähig ist.
§ 5 Artgerechte Haltung
Was die Unterbringung angeht, so ist der Mann relativ anspruchslos.
Im allgemeinen genügen ein Bett und ein Fernseher.
Bei Vorhandensein eines Computers kann eventuell auf den Fernseher
verzichtet werden. Man sollte ihn nicht den ganzen Tag einsperren, da
er sonst depressiv wird, das Essen verweigert und bald eingeht.
Für die allgemeine Beweglichkeit und eine regelmäßige
Sauerstoffzufuhr hat sich Gartenarbeit bestens bewährt. Außerdem
sollte man ihn möglichst einmal täglich ins Freie führen, damit er
etwas Auslauf hat. Denken Sie daran, ihn immer an der langen Leine zu
lassen.
§ 6 Pflege
Sorgen Sie dafür, dass er sich einmal am Tag wäscht. Um Verletzungen
vorzubeugen, sollten die Nägel regelmäßig nachgeschnitten werden. Ein
gelegentlicher Haarschnitt ist ebenfalls zu empfehlen. Tauschen Sie
getragene Kleidung regelmäßig gegen neue aus.
§ 7 Männerkrankheiten
Der Mann im allgemeinen neigt zu Übertreibungen. Eine Veranlagung zum
Hypochonder ist quasi angeboren. Bei Erkältung ist leichte Bettruhe
vollkommen ausreichend. Aufrichtiges Bedauern des Erkrankten kann den
Heilungsverlauf positiv beeinflussen.
Sollte tatsächlich eine ernste Erkrankung vorliegen, empfiehlt es
sich, einen Arzt hinzuzuziehen.
Manche Männchen neigen zu übermäßigem Haarausfall. Dies
beeinträchtigt ihre Leistungsfähigkeit meist nicht und ist daher
unbedenklich.
§ 8 Ausbildung
Männer werden schnell handzahm, wenn man sie richtig behandelt. Das
Befolgen der wichtigsten Regeln wie "Fuß, Platz, kusch und hol's"
beherrschen die meisten bei regelmäßigem Training und einer Belohnung
durch Süßigkeiten oder ein paar Streicheleinheiten bereits nach
wenigen Tagen.
Bei der Ausbildung ist es unerlässlich die Schwiegermutter
miteinzubeziehen und klare Regeln für die Erziehung aufzustellen.
§ 9 Fortpflanzung
Männer sind das ganze Jahr über läufig und verhalten sich auch
dementsprechend.
Ein in diesem Zusammenhang geäußerter Kinderwunsch ist mit Vorsicht
zu genießen, da er oft nur als Mittel zum Zweck dient. Leihen Sie
sich bei Verwandten oder Bekannten ein paar Kinder aus. So können Sie
seine Fähigkeiten als Vater in Ruhe testen.
In der Ehe gibt's ein Barometer,
das Euch zeigt das täglich Wetter
und damit Ihr es sollt erkennen,
werd' ich euch die Skala nennen:
Kriegt das Weibchen neue Kleider,
ist der Himmel klar und heiter.
Lässt der Mann sich nicht bewegen,
mit der Frau zum Tanz zu geh'n,
gibt's gewalt'gen Tränenregen
und die Sonn' lässt sich nicht sehn.
Geht der Mann allein zum Bier,
steht der Sturmwind vor der Tür,
will er sich die Kehle feuchten,
gibt es starkes Wetterleuchten.
Wenn Freunde ihn besuchen wollen,
hört man dumpfes Donnergrollen.
Damit sich zeigt der Sonnenschein
und die Luft sei klar und rein,
Lasst uns jetzt die Gläser heben:
Hoch soll unser Brautpaar leben!
1. Das Fest hat pünktlich begonnen und hört auf, sobald es zu
Ende ist.
2. Wenn es regnet, findet das Fest bei schlechtem Wetter statt.
3. Teilnehmen dürfen nur Anwesende.
4. Finstere Mienen, schlechte Launen, Skatkarten und Strickstrümpfe sind an der
Garderobe abzugeben.
5. Das Werfen mit Korken, Liebesblicken und sonstigen gefährlichen Gegenständen
ist während des Essens möglichst zu unterlassen.
6. Servietten sind zum Schutz der Kleidung gedacht und nicht zum Einwickeln der
Speisen.
7. Erlaubt ist alles, was zum Gelingen des heutigen Tages beiträgt.
8. Die Tisch- und Festlieder müssen mitgesungen werden. Wer kann, der darf
mehrstimmig singen.
9. Wird eine Foto gemacht, so haben die Festteilnehmer ein freundliches Gesicht
zu machen, auch die, die schon länger verheiratet sind.
10. Es ist nicht gestattet, nach der Uhrzeit zu fragen.
11. Wer sich heute nicht amüsiert und mitmacht, wird nach Bekannt werden seiner
zweiten abfälligen Bemerkung sofort des Hauses verwiesen.
12. Die Benutzung der Lampen als Schaukeln, sowie die Verwendung der Läufer und
Teppiche als Ringermatten ist nicht gestattet.
13. Ironische Anspielungen auf die Lebensgestaltung des Jubilars zu dessen
Junggesellen- (Strohwitwer-/Arbeits-) zeit, werden als böswillige Verleumdungen
erachtet.
14. Der freie Flug von Schlagsahne, Fischgräten, Feuerwerkskörpern, Pfirsich-
und Kirschkernen sowie von Sektkorken und Zigarettenasche ist nur insofern
zulässig, als weder eine Person noch die Einrichtung der Festräume Schaden
nehmen können.
15. Jeder hat sich so zu benehmen, dass die anderen Teilnehmer noch mindestens
eine Woche Gesprächsstoff haben.
16. Der Aufenthalt auf fremden Füßen ist nur im Einverständnis mit der anderen
Partei erlaubt.
17. Wer beim Verlassen der Festräume weder wackelt, stolpert noch einen
Schluckauf hat, wird als Spielverderber gebrandmarkt.
18. Auf dem Heimweg sind keine Bäume und Laternenpfähle zu umarmen, dazu sind
die mitgebrachten Damen und Herren zu benutzen.
19. Wer noch fest auf den Beinen steht, hat im Sinne des Lastenausgleichs die
Hälfte seiner Kräfte den Wankenden zur Verfügung zu stellen.
20. Schrumpft die Anzahl der Anwesenden auf weniger als eins zusammen, wird
unweigerlich Schluss gemacht.
Die Einhaltung der Festordung wird strengstens überwacht! Mit Bußgeldern muss
gerechnet werden!
Upgrade / Update
An den technischen Support
Neulich habe ich von Freundin 5.0 auf Ehefrau 1.0 aktualisiert
und erkannt, dass dieses Programm ein Speicherfresser ist und nur minimale
Ressourcen für andere Anwendungen übrig lässt. Erst jetzt habe ich festgestellt,
dass Ehefrau 1.0 außerdem Kind-Prozesse startet, die weitere Ressourcen
verbrauchen.
Dieses spezielle Phänomen wurde weder in der Produkt-Broschüre noch in der
Dokumentation mit einem einzigen Wort erwähnt, obwohl andere Nutzer von Ehefrau
1.0 mich darauf hingewiesen hatten, dass dieses Problem zu erwarten sei, da es
in der Natur der Anwendung liege.
Darüber hinaus installiert sich Ehefrau 1.0 selbständig so, dass es sich bei
jedem Systemstart initialisiert und fortan alle Systemaktivitäten überwacht. Ich
fand heraus, dass einige andere Programme, wie z.B. Pokernacht 10.3, Saufgelage
2.5 und Kneipentour 7.0 überhaupt nicht mehr liefen. Sie versetzten bei einem
Startversuch das komplette System in einen instabilen Zustand, obwohl Sie bis
dahin ganz ausgezeichnet funktionierten.
Bei der Installation bot Ehefrau 1.0 keine anderen Optionen als die Installation
der Zusatzprogramme Schwiegermutter 55.8 und Schwager 0.00 (als Betaversion).
Schließlich scheint sich meine Systemleistung mit jedem Tag seit der
Installation zu vermindern.
Einige Merkmale, die ich mir von einer zukünftigen Ehefrau 2.0 wünsche :
- Eine "Vergiss es!"-Taste.
- Eine "Minimize"-Taste.
- Die Möglichkeit, nach der Installation von Ehefrau 2.0 eine jederzeitige
Deinstallation vornehmen zu können, ohne den Verlust von Cache und anderen
Systemressourcen.
- Eine Option, den Netzwerk-Treiber im Gruppenmodus zu betreiben, wodurch meine
Ein- Ausgabe-Hardware wesentlich effektiver laufen könnte.
Ein Bekannter hat sich entschieden, allen Schwierigkeiten mit Ehefrau 1.0 aus
dem Wege zu gehen und weiter bei Freundin 5.0 zu bleiben.
Aber auch dort treten Probleme auf. Offensichtlich ist es nicht möglich,
Freundin 5.0 zu installieren, während Freundin 4.0 noch eingerichtet ist.
Letztere muss zuerst komplett aus dem System entfernt werden. Andere Benutzer
sagen, dass dies ein seit langem bekannter Fehler ist, von dem er hätte wissen
müssen. Anscheinend haben die verschiedenen Versionen von Freundin einen
Konflikt mit dem geteilten Gebrauch seines Ein-Ausgabe-Gerätes. Man sollte
denken, man hätte einen so blöden Fehler inzwischen beseitigt!
Um die Sache noch schlimmer zu machen, arbeitet das Deinstallations-Programm für
Freundin 4.0 nicht korrekt. Es verbleiben nämlich unerwünschte Spuren der
Anwendung im System zurück. Eine andere Sache die nervt - alle Versionen von
Freundin geben ständig lästige Meldungen über die Vorteile des Updates auf
Ehefrau x.0 aus.
BUG-WARNUNG
Ehefrau 1.0 hat einen undokumentierten Fehler. Wenn man versucht, Geliebte 1.1
zu installieren, bevor man Ehefrau 1.0 deinstalliert hat, löscht Ehefrau 1.0
alle Konto-Daten, bevor das Programm sich selbst entfernt! Anschließend
verweigert Geliebte 1.1 die Installation wegen ungenügender Ressourcen.
ABHILFE
Um diesen Fehler zu umgehen, versuchen Sie, Geliebte 1.1 auf einem anderen
System zu installieren und vermeiden Sie es, Programme zur Datenübertragung
zwischen den Systemen (z.B. Klatsch 3.2) laufen zu lassen. Meiden Sie auch
ähnliche Programme, die versteckte Nachrichten an Ehefrau 1.0 übertragen.
Eine andere Lösung wäre der Gebrauch von Geliebte 1.1 unter einem unbekannten
Namen, aber auch in diesem Fall ist Vorsicht geboten vor Programmen, wie Klatsch
3.2 oder Gerücht 4.0.
Wenn Sie lange und vorsichtig suchen, könnten Sie jedoch Glück haben und eine
der extrem seltenen Versionen von Geliebte 1.1a finden, die wissen, dass sich
Ehefrau 1.0 mit allen Prioritäten im System befindet, welche aber trotzdem im
Hintergrund laufen, ohne sich zu einer Ehefrau-Applikation erweitern zu wollen.
Mein Geschenk
Mit Freuden hab ich Eure Hochzeit vernommen
Und bin gern zu diesem Fast gekommen,
es erhob sich allerdings die Frage,
was schenkt man Euch zu diesem Tage.
Es verpuffen nach dreierlei Sicht:
Das habt Ihr schon
Das braucht Ihr nicht
Das ist zu teuer, das kriegt Ihr Nicht.
Fernseher und Tageszeitung
Fotosachen, Wasserleitung,
Badewanne, Telefon……….. das habt Ihr schon.
Camcorder, Telespiel,
Fahrradpumpe, Besenstiel,
Schönheitspackung fürs Gesicht……. All das braucht Ihr nicht.
Ferienhaus an Frankreichs Küste,
einen Kamelritt durch die Wüste,
Expedition mit Lagerfeuer...… kriegt Ihr nicht das ist zu teuer.
Einen Kleidergutschein, Jogginghose,
Bademantel, Pillendose
Großer Atlas Lexikon……. Das habt ihr schon.
Hängematte, Gartenzwerge,
Fahnenmast und Blumenkörbe,
einen Papagei der spricht….. das braucht Ihr nicht.
Luxusauto mit Chauffeur,
eine Kreuzfahrt übers Meer,
die Bezahlung dieser Feier…. Kriegt Ihr nicht, das ist zu teuer.
Lange hab ich nachgedacht, womit man Euch ne Freude macht,
Es sollt nicht mittelmäßig oder klein, nein etwas Besonderes sollt es sein.
Und stolz darf ich Euch verkünden, ich konnte etwas tolles finden:
Was Gorbatschow nie haben könnte,
was Willy Brandt man nicht vergönnte,
was Ronald Reagan nie bekam, und was die Queen,
in der Tat bis heute nicht empfangen hat,
was Dieter Bohlen noch vermisst,
dem Papst noch nicht gegeben ist,
das sollt Ihr nun mit frohem Walten
als erste hier und heut erhalten.
Ihr Glücklichen in unserem Land……..
Ihr sollt sie haben: meine HAND
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